Gender Mainstreaming

Ihre Fragen:

Was nützt uns Gender Mainstreaming?

Wie lässt sich das Prinzip für uns gewinnbringend umsetzen?

Geschlecht ist eine der wesentlichen Kategorien, mit der wir unsere Welt ordnen. Ob wir wollen oder nicht, häufig leiten uns Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit, wenn wir Situationen, Leistungen, Menschen bewerten. Das geschieht meistens unbewusst und hat oftmals unterstützenden und orientierenden Charakter. Allerdings schränkt es unsere Wahrnehmung und Handlungsmöglichkeiten ein.
Im Kontext von Organisationen haben diese Zuschreibungen und Bewertungsprozesse nach wie vor eine große und weitgehend unterschätzte Bedeutung. Unsere Arbeit mit der Strategie Gender Mainstreaming zielt darauf ab, diese Bilder zu reflektieren und bewusst zu machen, weil sie erst dann für Veränderungen zugänglich sind. Die Reflektion ist notwendig, um im weiteren Vorgehen die teils subtilen Mechanismen erkennen zu können, die in den Verfahren, Prozessen und Entscheidungen in Organisationen immer wieder Ungleichbehandlungen der Geschlechter entstehen lassen oder aufrechterhalten. Dabei ist es unser Ziel, Gender Mainstreaming nicht als ein weiteres Verfahren neben anderen einzuführen. Die Strategie soll vielmehr dort verknüpft werden, wo andere Veränderungsprozesse anstehen.